News

Perihelion: Was bisher geschah

Kommandanten!

Wir haben heute ein Story-Update für euch vorbereitet. Was bisher geschehen ist, könnt ihr in dieser Zusammenfassung lesen:

Was bisher geschah (zum Öffnen klicken)

Wir schreiben die zweite Hälfte der 2020er-Jahre. Nach langen Jahrzehnten des Wohlstands findet sich die westliche Zivilisation plötzlich in einer Dekade der Unruhen und des inneren Aufruhrs wieder. Wo einst Frieden herrschte, sind Konflikte die neue Normalität. Die alte Ordnung zerfällt. Europa und die USA werden langsam von einem Kampf um die Vorherrschaft zwischen den traditionellen politischen Mächten und den mittlerweile dominierenden Konzernen zerfressen.

Aber selbst unter den Industrie- und Finanzriesen der neuen Welt gibt es einige, die wirklich herausragen. So wie David Murdoch – legendärer Investor des 21. Jahrhunderts, der für seine fast übernatürlichen Fähigkeiten bei der Vorhersage von Trends bekannt ist. Unlängst hat er ein brandneues Unternehmen namens Perihelion gegründet, dessen Ziele genauso geheimnisvoll sind, wie der rätselhafte Murdoch selbst.

Du bist Samuel Thorpe, ein Söldner, der nach einem verpfuschten Auftrag in Dubai, für den er die Schuld auf sich genommen hat, vom Glück verlassen zu sein scheint. Deine wütenden Grübeleien im Chicagoer Exil werden durch eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch unterbrochen. Nach einigen rigorosen Prüfungen, die du mit Bravour bestehst, wirst du zu einem Abendessen mit Murdoch eingeladen. Zusammen mit seiner Beraterin Norah Fergusson verrät er dir seinen Plan – oder zumindest die Rolle, die du darin spielen sollst. Es ist in den letzten Jahren für große Unternehmen normal geworden, Strukturen zur Sicherung ihrer Macht zu finanzieren, meist in Form von bewaffneten Söldnertruppen. Ihre Größe reicht dabei von einigen wenigen Eliteeinheiten bis hin zu ganzen Divisionen mit Panzerschutz. Und auch wenn solche privaten Einheiten nicht mit der Macht einer US-Armee mithalten können, ist der Trend eindeutig. Angesichts der weltweit herrschenden Korruption und Inkompetenz in den höchsten Regierungskreisen wird das Zeitalter der Demokratie langsam aber sicher vom Zeitalter der Konzerne verdrängt.

Murdoch hat mit außerordentlicher Weitsicht die Notwendigkeit einer solchen Kampftruppe erkannt – schließlich kann Geld allein nicht viel ausrichten, die wahre Macht kommt immer von einer geballten Faust. Er beauftragt dich mit der Ausbildung seiner Truppen, die sich derzeit in einem provisorischen Lager in der Wüste von Arizona befinden. Ferguson wird deine direkte Vorgesetzte.

Auf dem Weg dorthin erfährst du nicht nur von Murdochs enormen Reichtum, sondern auch von seiner Verbindung zur US-Armee. Er ist tief im amerikanischen Establishment verwurzelt und hat daher ein großes Interesse daran, den Wohlstand der USA zu sichern.

Deine Ankunft in der Militärbasis wird nicht gerade mit Jubel begrüßt – die De-facto-Leiterin des Ausblidungslagers, Gail Espinoza, sieht in dir eine Bedrohung für deine Position. Weil sie deine Entscheidungen in Sachen Ausrüstung und Zusammensetzung der Kampfzüge als schlecht empfindet, greift sie dich unvermittelt an und schlägt dich k.o. Glücklicherweise könnt ihr euch noch am selben Tag vertragen und die eigentliche Ausbildung beginnt.

***

Das Training verläuft erfolgreich, wobei der Schwerpunkt gleichermaßen auf schweren wie auf leichten Panzerfahrzeugen liegt. Die Truppen meistern die schwierigen Umstände mit Bravour – in der Wüste festzusitzen, ohne ein klares Ziel zu haben, außer zu trainieren, stellt selbst die bestbezahlten Söldner auf eine harte Probe. Da kein Ende der aktuellen Situation in Sicht ist, führen Samuel Thorpe und Gail Espinoza ein Gespräch mit der Perihelion-Zentrale in Chicago.

Norah Ferguson, Murdochs Verbindungsfrau und Vertraute, verspricht Hilfe, und es gelingt ihr und Murdoch tatsächlich, die US-Armee davon zu überzeugen, ihren Bestand an diversen (darunter ausländischen) Fahrzeugen für das Wüstentraining zur Verfügung zu stellen. Zur selben Zeit wird Ferguson, die persönlich zum Stützpunkt der US-Armee fliegt, um sich mit einem örtlichen Colonel zu treffen, dabei beobachtet, wie sie geheimnisvolle Perihelion-Ausrüstung in den Bunker der Militärbasis bringen lässt.

Die Perihelion-Kämpfer nutzen die Gelegenheit, sich mit der modernsten Panzertechnologie der Welt vertraut zu machen, doch nach einer Woche Training muss eine Entscheidung getroffen werden. Thorpe, der immer noch damit zu kämpfen hat, sich bei der Truppe einzuleben und seine persönlichen Gegenstände zu ersetzen, die er in einem Müllcontainer hinter einem der berühmtesten Wolkenkratzer von Dubai deponiert hat, erörtert mit Espinoza mehrere Optionen, die letztendlich über das Schicksal der Truppe entscheiden werden.

***

Nachdem sich Samuel Thorpe darauf geeinigt hat, Perihelion eine Flugabwehrtruppe zur Seite zu stellen und die Tarnung der Einheiten zu ändern, fällt er in einen albtraumhaften, unruhigen Schlaf und wird in der Nacht von Schüssen geweckt.

base1

Der nahegelegene Stützpunkt der US-Armee wird von unbekannten Angreifern heimgesucht. Die gesamte Kommunikation ist unterbrochen und alle Funkgeräte werden von einem beunruhigenden unbekannten Signal in Form eines dröhnenden, tiefen Tons gestört. Die Führung von Perihelion mobilisiert alle Kräfte und Fahrzeuge, die sie auftreiben kann. Sie werden nach und nach losgeschickt, um zu untersuchen, was vor sich geht. Ein alter M113 macht den Anfang. Kurz darauf folgt eine mit französischen Jaguars bewaffnete Aufklärungseinheit. Espinoza und Thorpe verlieren wertvolle Minuten, bis ihre Fahrzeuge aufgetankt werden, machen sich aber schließlich auf den Weg und stoßen auf einen verlassenen, noch fahrbereiten Jaguar von Perihelion, der mitten auf der Straße steht.

Ihre Nachforschungen werden jedoch durch das plötzlich extrem laute Dröhnen des Radios unterbrochen, das sich in eine tiefe, metallische Stimme verwandelt.

„Die Marionetten des Exils erscheinen“, erklärt die Stimme, bevor sie ihnen befiehlt, umzukehren.

milbase34

Die überraschten Besatzungsmitglieder gehen von Bord und ruhen sich eine Weile aus, wobei Espinoza erschüttert feststellt, dass die Stimme aus irgendwelchen Grund ihren Namen kannte. Als die Schüsse immer lauter werden, beschließen die Besatzungen, das letzte Stück zum Stützpunkt hinunterzufahren, um endlich die Quelle der mysteriösen Übertragung ausfindig zu machen und zu untersuchen.

***

  • Kurz danach

Die Schlacht war glücklicherweise von nur kurzer Dauer, denn der Feind erwies sich (aus einem unerklärlichen Grund) als weit weniger kompetent, als man es bei einem Gegner, der einen Stützpunkt der US-Armee angreift, erwarten sollte. Nachdem mehrere feindliche Fahrzeuge ausgeschaltet wurden, untersucht Samuel Thorpe schließlich eines der nicht ausgebrannten Wracks und stellt fest, dass es keine Anzeichen einer Besatzung aufweist.

mis1

Ihren Reaktionen nach zu urteilen, weiß Gail Espinoza ganz klar, was da vor sich geht. Sie möchte allerdings nicht darüber sprechen und überlässt alle Erklärungen David Murdoch, dem rätselhaften Besitzer von Perihelion. Sämtliche Diskussionen wurden durch das Eintreffen von US-Verstärkungen beendet, die die Perihelion-Truppen zunächst als die für den Angriff Verantwortlichen gehalten haben. Nur durch Murdochs rechtzeitiges Eingreifen unter Hinzuziehen seiner Kontakte beim Militär konnte eine weitere Schlacht verhindert werden.

mis2sto4

Die Perihelion-Einheiten verlassen den Kampfschauplatz mit einigen Beweisen, Kisten mit verdächtigem Gerät, das die Angreifer zu erbeuten versucht hatten. Es stellt sich heraus, dass die Laufwerke, und darum handelte es sich bei den Geräten offenbar, Eigentum von Perihelion und verschlüsselt waren. Es ist nicht bekannt, warum sie in einer amerikanischen Militärbasis aufbewahrt wurden.

monitor

Samuel Thorpe, Gail Espinoza und ein Kommunikationsoffizier namens Mark Abernathy beschließen, einen Blick ins Innere eines dieser geheimnisvollen Laufwerke zu werfen. Wenn man das Laufwerk an einen PC anschließt, erfolgt eine automatische Reaktion in einer bislang unbekannten Sprache. Der Bildschirm zeigt eine geheimnisvolle Serie von Bildern und Videosequenzen:

  • Ein junger Mann in altertümlicher Pilotenkleidung und ein abgehärmt wirkender einäugiger Krieger duellieren sich mit Katanas vor einem Tiger-Panzer auf einer endlos wirkenden Ebene.
  • Ein unvorstellbar großgewachsener Wikinger und ein Jüngling mit silberner Haut überqueren ein Meer in einem Drakkar.
  • New York City, eingeschlossen in Eis.
  • Ein zweiköpfiger Drache im Nahkampf mit einem Doppeldecker aus dem Ersten Weltkrieg, wobei das Rattern der Spandau-Maschinengewehre gegen das mächtige Gebrüll und die Flammen des Ungetüms fast erbärmlich wirkt. Und dennoch war der Drache offensichtlich unterlegen.
  • Im Licht eines unheimlichen, schädelförmigen Mondes. dringt eine Armee der Toten in die Welt der Lebenden ein.

Darauf folgt ein seltsames Symbol und etwas, das eindeutig wie ein Formular zur Passwort-Eingabe aussieht. Thorpe und Espinoza rätseln über den Sinn des Ganzen und verlassen sich auf ihr Glück, um das Rätsel zu lösen.

Die Festplatte war geknackt, barg aber nur noch mehr Rätsel in sich. Offenbar handelte es sich um eine Art Tagebuch, verfasst in einer rätselhaften Sprache, aus der keiner unserer Helden so recht schlau werden wollte. Als sie wahllos den jüngsten Eintrag aktivierten, bekamen sie selsames Material zu sehen:

Etwas, das wie ein Luftschiff aussah, schwebte über einem Vulkan, wobei ich noch nie zuvor so ein Luftschiff gesehen hatte. Vier riesige Impellers hielten es offenbar in der Luft, doch angesichts der schieren Größe des Kolosses schienen sie zu klein zu sein, denn immerhin war der enorme stählerne Rumpf über 100 Meter lang.

doomedship

Nach unseren Gesetzen der Physik konnte so etwas gar nicht in der Luft bleiben, und dennoch tat es genau das und entfernte sich langsam von dem wütenden Inferno der Elemente darunter. Es lag auf der Hand, dass eine Crew an Bord war – aus den Lautsprechern des Laptops drang der Funkverkehr des seltsamen Vehikels, laut und deutlich, als käme er direkt von der Quelle. Nein, das war kein Funkverkehr – sondern die Stimmen der Crew, ungefiltert.

Etwas geschah dort.

Die Welt auf dem Bildschirm ... fror einfach ein, als hätte jemand die Pause-Taste gedrückt. Die Aufzeichnung ging weiter. Den körperlosen Stimmen war offensichtlich klar, was da vor sich ging. Die Crew schien überrascht zu sein und langsam in Panik zu geraten. Aus dem Schock wurde schon bald das nackte Grauen, als inner- und außerhalb des Schiffs dann einfach... Mir fehlten die Worte. Eigentlich verschwand alles, aber dann auch wieder nicht. Um verschwinden zu können, muss etwas überhaupt erst einmal existieren, doch die Geschehnisse auf dem Schiff deuteten darauf hin, dass die Sachen nicht einfach weg waren. Es war, als hätte es sie niemals gegeben. An ihre Stelle trat ein unbeschreibliches Nichts – eine Nicht-Farbe, die sich jeder Beschreibung entzog.

Mittlerweile waren nur noch Schreie zu hören, die Crew verlor den Verstand angesichts des Ausmaßes der Ereignisse, die sich vor ihren Augen vollzogen. Oben verschwanden die Wolken und die Sterne erloschen, grüppchenweise. Das Geschehen nahm offenkuding an Fahrt auf – die Berge, die Bäume, selbst der Vulkan verblasste, wie auch die vielen Stimmen und einzelne Teile des Schiffs. Am Ende war nur noch die Stimme eines Mannes zu hören, das durchgehende gequälte Heulen eines Mannes, dem das schlimmste Schicksal überhaupt ereilt hatte: als letzter Zeuge das Sterben einer ganzen Welt mit ansehen zu müssen. Und dann ... nichts, nur noch eine allgegenwärtige Finsternis.

Das Video hinterließ bei den drei Anwesenden im Raum eine seltsames Gefühl und erfüllte sie mit Grauen. Dieses Gefühl wurde noch verstärkt, als plötzlich Perihelions Boss David Murdoch auftauchte, der irgendwie von den geborgenen Tagebüchern wusste. Er hielt Espinoza und Thorpe eine Standpauke, weil sie beide versucht hatten, auf etwas zuzugreifen, das nicht für sie gedacht war, und er versetzte beide nach Chicago.

Wird fortgesetzt und abgeschlossen ...

Die ganze Geschichte kann hier abgerufen werden (auf Englisch):

Zurück zum Hub des Perihelions.

Nach oben

Sei dabei!