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Entwicklertagebuch: Änderungen bei der Spähmechanik im Update 0.32

Kommandanten!

In der heutigen Ausgabe des Entwicklertagebuchs möchten wir euch etwas über die Änderungen beim Spähsystem erzählen, die für Update 0.32 geplant sind.

Die erste Änderung betrifft den Einsatz von Rauch und Nebelmitteln. Momentan sieht es so aus, dass ihr beim Einsatz von Nebelmitteln für alle Mitspieler und Gegner unsichtbar werdet, statt nur für diejenigen, die euch erspäht haben und deren Sichtlinie unterbrochen wurde.

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Anders ausgedrückt unterbrecht ihr bei einem frontalen Nebelmitteleinsatz nicht nur die Sichtlinie des direkt vor euch befindlichen Spähers, sondern auch die Sichtlinien von Spähern, die sich neben oder hinter euch befinden und werdet darüber hinaus auch für diejenigen Spieler unsichtbar, in deren Sichtlinie ihr euch nicht befindet.

Das ist sehr kontraintuitiv und führt zu seltsamen Situationen, in denen sich Panzer auf dem Schlachtfeld einfach in Luft auflösen. Nebenbei bemerkt führt die Art und Weise, wie dieses System programmiert ist, zu diversen Problemen mit der Serverleistung.

Im Update 0.32 werden wir die Mechanik dahingehend ändern, dass die Sichtlinien der einzelnen Fahrzeuge individuell berücksichtigt werden. Wenn ihr künftig also die Sichtlinie eines bestimmten Spähers mit euren Nebelmitteln brechen werdet, ein anderer Spieler euch aber immer noch im Visier haben wird, werdet ihr nicht mehr vom Radar verschwinden, sondern erfasst bleiben. Darüber hinaus wird das System dank einer erhöhten Frequenz von Erfassungschecks reaktionsfähiger gestaltet. Sobald ihr hinter einer aktiven Nebelwand verschwindet, wird euer Fahrzeug umgehend verdeckt, ohne dass ihr auf den nächsten Erfassungscheck warten müsst (die seltener werden, je größer die Entfernung wird).

Doch das ist noch nicht alles.

Wir werden auch die Art und Weise überarbeiten, wie Tarnungsboni von Büschen und Blattwerk funktionieren. Wie ihr sicherlich wisst, gewähren diese Objekte Tarnungsboni, deren Funktionsweise in einem gesonderten Artikel beschrieben wird.

Im Update 0.32 werden wir die von ihnen gebotene Tarnung von einem festen Wert zu einer Gleichung ändern, bei der die Höhe des Tarnungsbonus von der Länge bestimmt wird, auf der das entsprechende Objekt die Sichtlinie unterbricht. Das klingt zunächst einmal verwirrend, heißt aber im Endeffekt, dass je mehr Grünzeug sich zwischen dem Späher und dem Ziel befindet, das Ziel schwerer zu erfassen ist.

Beginnend mit Update 0.32 wird beim Erspähen von Feinden durch Blattwerk folgendes gelten:

  • Gebüsche im Umkreis von 15 Metern um den eigenen Panzer werden nicht berücksichtigt
  • Zwischen euch und dem Ziel wird ein "Erfassungsstrahl" gezogen (siehe dazu den erwähnten Artikel)
  • Der Strahl kreuzt auf seinem Weg mehrere Büsche
  • Bisher wurde die Tarnung des erfassten Ziels von jedem einzelnen Busch mit einem feststehenden Wert verbessert. Zukünftig wird die von einem Busch gewährte Basistarnung durch die Distanz modifiziert, die der Strahl durch den Busch unterbrochen wird

Diese Änderung wird verhindern, dass Büsche egal welchen Umfangs und Größe dieselbe Tarnungsmenge gewähren. Nunmehr werden kleine Gebüsche kleinere Boni bieten, als bisher, ohne dass wir uns um jeden Busch im Spiel einzeln kümmern müssten.

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Angemerkt sei dazu noch, das sich die Menge an bereitgestellten Tarnungsboni nicht ändern wird, weil die Gebüsche nach wie vor über eine festgelegte Obergrenze verfügen werden. Sie werden also nicht plötzlich mehr Tarnung bieten – eher im Gegenteil. Die kleineren Vertreter, die bisher genauso effektiv waren, wie die Großen, werden jetzt viel weniger Deckung bieten. Wir empfehlen daher, von nun an die Tarnungsanzeige in der linken unteren Bildschirmecke zu beachten.

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Endlich wird es auch Sinn machen, Büsche und Baumkronen zu kombinieren. Wer einen Baum zu Fall bringen wird, dass dessen Krone auf einem Gebüsch landet, wird den Tarnungsbonus an dieser Stelle verdoppeln können. Weitere an derselben Stelle gefällte Bäume werden an dem Wert allerdings nichts mehr ändern.

Wir hoffen, dass euch diese Änderungen gefallen werden und sagen wie immer:

Wir sehen uns auf dem Schlachtfeld!

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